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Zuletzt bearbeitet:
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Messstelle |
Rheinlanddamm 5/7 |
Westfalendamm 190 |
Grenzwert nach der |
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LANUV-Code |
VDOB 12 |
VDOB 11 |
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Jahr |
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2006 |
56 |
53 |
48 |
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2007 |
56 |
49 |
46 |
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2008 |
48 |
43 |
44 |
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2009 |
56 |
49 |
42 |
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2010 |
- |
- |
40 |
Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV): www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/einzel.htm
Anmerkungen:
Die Messung erfolgt mit „Passivsammlern“.
Rot markierte Werte: Grenzwert überschritten.
Die Luftverbesserung in 2008 wurde durch die Einführung des nächtlichen
Durchfahrtsverbots für Lkw bewirkt. Der darauf folgende Anstieg der
NO2-Konzentration lässt sich vermutlich durch die Zunahme der Verkehrsmenge
erklären.
Die Messwerte für 2010 liegen noch nicht vor.
Zu weiteren Werten für Dortmund vgl. Stadt Dortmund, Fachbereich 60, Drucksache
Nr. 01105-10, „Luftqualität in Dortmund, Sachstand“. Vorlage für den Ausschuss
für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien zur Sitzung am 23.6. 2010.
Frühere Messungen
Bereits 2001 gab es eine zu hohe Luftbelastung an der B 1 durch Stickoxide und Ruß ("Zu hohe Werte bei Schadstoffen", RN 23.8.2001)
Schon im Jahr 2000 wurde die Feinstaubkonzentration an der B 1, Kreuzung Lübkestraße, durch den RWTÜV gemessen. Es gab 120 Überschreitungstage für den Grenzwert bei Feinstaub (Messverfahren und Ergebnistabelle).
Ein Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 5.4. 2002 erläutert den Stand der medizinischen Diskussion um Luftreinhaltung und Lärmschutz, die zu neuen EU-Richtwerten (z.B. für Feinstaub) geführt hat.
Lärm und Abgase entlang der B 1 machen krank. Auch Lärm und Stickoxide beeinträchtigen die Gesundheit.
Typische Krankheitsbilder: Schlafstörungen, Asthma, verkalkte Herzkranzgefäße, Schlaganfall und Herzinfarkt.
Eine wissenschaftliche Untersuchung des Landesumweltamtes NRW, die „Feinstaubkohortenstudie Frauen in NRW“, belegte vor kurzem, dass das Wohnen an stark befahrenen Straßen die Lebenserwartung um bis zu 10 Jahren herabsetzt (Presse; Studie).
Ein Arzt wertete seine Patientenkartei aus und kam zu dem Schluss: "Die B 1 macht krank" (Pressemitteilung und Presseartikel über ein Gutachten des Arztes Dr. M. Pieper).
Im kritischen Immissionsbereich innerhalb von 100m rechts und links der B 1 zählten wir ca. 280 Wohngebäude, in denen mindestens 1.200 Menschen wohnen. Auch viele der Beschäftigten in den Bürogebäuden entlang der B 1 sind Feinstaub, Abgasen und Lärm ausgesetzt.
In einer Pressemitteilung forderte die B 1-Initiative die Einrichtung einer Messstation an der B 1 zur Messung der aktuellen Luftbelastung insbesondere bei Feinstaub (Pressemitteilung). Diese Forderung wird auch vom Rat der Stadt Dortmund und der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost unterstützt. Eine Messstation für Feinstaub wurde vom Landesumweltamt mit der Begründung abgelehnt, dass die Stadt Dortmund diese zum Stichtag nicht angefordert hatte.
Das Landesumweltamt empfiehlt in seinem Ablehnungsschreiben an die B 1-Initiative vom 9. 7. 07, die Stadt Dortmund zur Teilnahme am Programm für Luftbelastungsrechnungen zu bewegen, "damit ggf. bei der weiteren Messplanung auch Belastungsschwerpunkte an der B 1 in Dortmund zukünftig Berücksichtigung finden können".
Die Stadt Dortmund führt Modellrechnungen zur Luftbelastung mit Feinstaub und Stickoxiden durch. Diese Modelle bilden aber die reale Situation noch nicht ausreichend genau ab.
Nach einem Antrag der B 1-Initiative stellte das Landesumweltamt NRW als Ersatzmaßnahme sog. Passivsammler zur Messung der Belastung mit Stickoxid und Benzol an zwei Standorten an der B 1auf: am Westfalendamm vor der Heliandkirche und am Rheinlanddamm ca. 50m westlich der Kreuzung mit der Märkischen Straße vor dem Haus 5/7, die seit dem 3. 11. 2005 in Betrieb sind (Messwerte der Passivsammler).
Hierzu weiß man noch wenig. Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung aus Berlin nennt einige erste Ergebnisse (Feinstaub in Berlin).

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