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Zuletzt bearbeitet:
29. 1. 2011




























 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Lärm- und Abgasschutzgemeinschaft 
B 1-Initiative Dortmund e.V.

Aktuell 

Umsetzung eines Lkw-Transitverbots an der B 1 in Dortmund

Die Möglichkeiten zur Lenkung des Lkw-Transitverkehrs durch geeignete Beschilderung sind in Dortmund noch nicht ausgeschöpft: Verbesserungsvorschlag in Anlehnung an die Münchner Praxis

Der Bußgeldkatalog für die Missachtung von Durchfahrtsverboten sieht in Hessen im Wiederholungsfalle auch einen Eintrag ins Verkehrszentralregister vor: die Praxis in Hessen

Stadt Dortmund plant nächsten Schritt zur Einhaltung der Grenzwerte für die Abgasbelastung an der B 1

WR berichtet über Vorbereitung eines ganztägigen Transitverbots für Lkw (zum Artikel), das die Menge der durchfahrenden Lkw um ca. 2.700 Einheiten verringern soll.
Ein wichtiger Nebeneffekt: Beschleunigung des Berufs- und Lieferverkehrs.

Maßnahmen zur Luftverbesserung an der B 1 kommen wieder in Fahrt

Die WR Dortmund berichtete am 17. 1. 2011 ausführlich über die Forderungen der B 1-Initiative zur Verringerung der Abgasbelastung entlang der B 1 (zum Artikel).

Die Einbeziehung der  Dortmunder B 1 in eine ruhrgebietsweite Umweltzone und die Einführung einer Lkw-Maut stehen erneut zur Entscheidung. Die Umweltdezernenten der anderen Ruhrgebietsstädte warten auf eine Zusage aus Dortmund, die IHK stellt sich quer (zu den divergierenden Artikeln der WR in der Druckausgabe und auf der Homepage).

Ein schwerer Chemieunfall auf der B 1 unterstreicht die Notwendigkeit eines ganztägigen Durchfahrtsverbots für Lkw und der Einführung einer Mautpflicht. Die RN berichteten ausführlich unter Bezug auf die Forderungen der B 1-Initiative (zum Artikel).

B 1-Tunnel: Gespräche laufen (wieder)

RN, 29. 1. 2011: "Die Stadt will vorbereitet sein." Stadt und Land bereiten neues Planfeststellungsverfahren vor. Zeithorizont: acht bis zehn Jahre, falls 2015 wieder Mittel vorhanden sein sollten... (zum Artikel).

Finanzierung für B 1-Tunnel gestoppt?

Wie nicht anders zu erwarten geriet nach der Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses für den Neubau der A 40/B1 in Dortmund auch die Finanzierung des Tunnelbaus unter die Räder. Während im Oktober 2010 das Verkehrsministerium NRW "das Projekt noch wollte" (WR, 11. 10. 2011: Neuer Anlauf für den B1-Tunnel"), war die Finanzierung im Dezember weiter unklar (WR, 6. 12. 2011: Kein Geld mehr für den Tunnel?").

Im Januar 2011 stellte die Bundesregierung fest: "Es können keine Aussagen zum Erfordernis weiterer Untersuchungen und Gutachten getroffen werden." (WR, 14. 1. 2011: Bund bremst Verkehrsausbau im Revier"). Während die WR in ihrer Essener Ausgabe noch nicht das endgültige Aus erkennen wollte ("Die Sache liegt auf Eis."),  interpretierte sie diese Auskunft in der Dortmunder Lokalausgabe skeptischer: "Die Pläne werden nicht wieder aufgegriffen."

Selbst nach einer Wiederbelebung des Tunnelprojektes könnte nach Expertenmeinung mit dem Bau erst nach  zehn bis fünfzehn Jahren begonnen werden.

Die B 1-Initiative fordert deshalb die Stadt Dortmund, die Bezirksregierung und das Land NRW auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Stickoxid- und Feinstaubbelastung in den Wohngebieten an der B 1 auf ein normgerechtes Maß zu reduzieren.

Pressemitteilung: Schockstarre nach „Aus für B 1-Tunnel“ überwinden!

Planung für B 1-Tunnel gestoppt.

Das OVG Münster hat am 26. 8. 2009 (und in einem weiteren Verfahren am 2. 9. 2009) den Planfeststellungsbeschluss des Ministeriums für Bauen und Verkehr für den Neubau der A 40 in Dortmund aufgehoben (Pressemitteilung des OVG).

Die Dortmunder Medien berichteten ausführlich (WR: Anwohner stoppen B 1-Tunnel; Die Chance zum Nachbessern).
Die B 1-Initiative reagierte sofort mit einer Presseerklärung und mehreren Interviews.

Das überraschende Urteil bestärkt die B 1-Initiative in ihrer Strategie, von Stadt und Land sofort machbare Verbesserungen für die Menschen entlang der 'Stadtautobahn' einzufordern und nicht nur auf Maßnahmen in der ferneren Zukunft zu setzen (zu unseren Forderungen).

Das Land NRW (Verkehrsministerium) reichte am 15. 10. 2009 beim Bundesveraltungsgericht Beschwerde gegen das Urteil ein.

Ältere Meldungen

Verkehrsminister Wittke: "Baustart für B 1-Tunnel noch im Sommer" (mehr)

Nachtfahrverbot und Geschwindigkeitsreduzierung zeigen Wirkung:
fast 1.000 Lkw weniger auf der nächtlichen B 1;
Durchschnittsgeschwindigkeit nachts um 10 km/h gesunken, aber noch um 17 km/h
über den erlaubten 50 km/h.
(Presse, mehr)

RP Arnsberg legte Entwurf  zum Entwurf des Luftreinhalteplans Östliches Ruhrgebiet vor.
B 1-Initiative verfasste Stellungnahme.
(Text, mehr)                                                                                             

Lärmkarte für Dortmund veröffentlicht - besonders hohe Belastung an der B 1.
"Dauerkrach an der B 1" (RN, 29. 5. 2008),
"15 000 Dortmunder nachts von Lärm gequält" (WR, 31. 5. 2008) (mehr)

"Nachtfahrverbot für Lkw zeigt Wirkung"
"Größtenteils halten sich Brummifahrer daran, wie die Kontrollen der
Polizei in der Nacht vom 28. auf den 29. Mai zeigten." (WR, 31. 5. 2008)

"Das Nachtfahrverbot ist eine Farce" (WR)
Erste polizeiliche Kontrolle wenig ergiebig -
Verwaltung trickst mit 75 km-Korridor für Durchfahrtsverbot (Presse)

Großer Erfolg für die B 1-Anwohner:  
Nächtliches Transitverbot für Lkw in Kraft
Seit 6. 2. 2008  ist die B 1 zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund-
West und Dortmund-Unna für durchfahrende Lkw über 7,5 t gesperrt.
Lkw ohne Ziel in Dortmund müssen von 22 bis 06 Uhr auf den Autobahn-
ring ausweichen, um den Lärmschutz entlang der B 1 zu verbessern.
(RP Arnsberg; Presse)

Standorte der Sperrschilder für das Lkw-Nachfahrverbot
(WR 22. 12. 2007, Karte)

Tempo 50 auf der Dortmunder B 1 

Maximal 50 kmh zwischen B 236n und Kreuzung Ophoff;
in Vorbereitung bis Kreuzung Wittekindstraße (Presse).

Umweltzone
Wird die Umweltzone Ruhrgebiet ein Flickenteppich? (mehr)

Reinigung der Abgase aus dem geplanten B 1-Tunnel
Die B 1-Initiative fordert die Reinigung der Abgase zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte in der Umgebung der Tunnelportale.
Sie unterstützt die Initiative des Dortmunder Bundestagsabgeordneten Marco Bülow zur Finanzierung einer Pilotanlage zur Abgasreinigung durch die Bundesregierung. (Pressemitteilung)
Neuer Straßentunnel in Madrid: Referenzfall für den B 1-Tunnel? (mehr)

Nachtfahrverbot kommt nach 22 Jahren

Stadt Dortmund lenkt endlich ein und bittet den RP um die Sperrung der B 1 für den nächtlichen Lkw- Durchgangsverkehr
(Schreiben der Stadt).
 Presse: WR, RN; Interview WDR Lokalzeit; RN Interview der Woche; mehr.

Podiumsdiskussion zur Feinstaubgefahr an der B 1 am 16. 10. 2007  großer Erfolg
(Einladung; Einführung) (Presse; Photos)

Luftreinhalteplan Östliches Ruhrgebiet zur Abstimmung beim NRW-Umweltministerium (Pressemitteilung RP Arnsberg 21. 01. 08) (mehr)

Stellungnahme (Text) der B 1-Initiative zum zweiten Entwurf des Luftreinhalteplans Dortmund (Text)

Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Feinstaubbekämpfung (Pressemitteilung)

Die Stadt München erließ ein Brummi-Transitverbot auf dem Mittleren Ring und eine Umweltzone. (Pressemitteilung).
Seit dem 1. 2. 2008 sind Mittlere Ring und viele Zubringer-Strecken für durchfahrende Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Die Zusatzinformation "Lieferverkehr frei" auf den Verbotsschildern gilt auch für den Dienstleistungsverkehr. Mit dieser Regelung können die Münchner IHK und die Handwerker-Vertretung "ganz gut leben" (Presse).

Die Stadt Dortmund muss ihre Haltung zum Lärmschutz an der B 1 revidieren

Berufung der Stadt Dortmund gegen Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom OVG Münster abgelehnt (mehr; Pressemitteilung des OVG)

Ratsausschuss beschließt Nachtfahrverbot für den Lkw-Durchgangsverkehr auf der B 1.


Hintergrund

Die Bundesstraße 1 (B 1) verbindet auf Dortmunder Stadtgebiet die Autobahnen A 40 und A 44 . Sie führt neben dem Dortmunder Quell- und Zielverkehr auch überregionalen Durchgangsverkehr durch Wohngebiete und entlang von Bürogebäuden.

Die Verkehrsbelastung der B 1 ist mit durchschnittlich 100.000 Kfz/Tag höher als auf einem normalen Autobahnabschnitt. Die Belastung mit Feinstaub, Abgasen und Lärm ist deshalb an keiner Dortmunder Straße so hoch wie an der B 1.

Die Lärm- und Abgasschutzgemeinschaft B 1-Initiative Dortmund e.V. ist ein Zusammenschluss von Dortmunder Anwohnern der Bundesstraße 1, die sich seit 1995 dafür einsetzen, dass die Lärm-, Feinstaub- und Abgasemissionen entlang der B 1 auf das gesetzlich vorgeschriebene Höchstmaß reduziert werden.

Die B 1-Initiative Dortmund e.V. fordert von der Stadt Dortmund und der Bezirksregierung Arnsberg u.a. die Einrichtung eines nächtlichen Fahrverbots für  den Lkw-Transitverkehr.

Sie unterstützt die Klage von B 1-Anwohnern vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zur Durchführung verkehrslenkender Maßnahmen gemäß § 45 Abs. 1 StVO.

Sie fordert vom Verkehrsminister in Düsseldorf die Einführung der Lkw-Maut auf der B 1.

 

Kontakt

Dr. Barbara Kreibich, Dr. Volker Kreibich (verantwortlich i.S.d.PR)
Lübkestr. 22, 44141 Dortmund
Tel. 0231/594899
barbara.kreibich@web.de
volker.kreibich@uni-dortmund.de

Lärm- und Abgas-Schutzgemeinschaft B 1-Initiative Dortmund e.V.
Vorsitzende: Kathrin Böllert, Droste-Hülshoff-Str. 8, 44141 Dortmund, e-mail: Kathrin.Boellert@web.de